SCHULLEBEN
2024 / 2025

Praxisklasse erlebt Workshops mit dem Kreisjugendring Roth: Achtsamkeit und Bewegung im Fokus

Im März hatten unsere Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, an zwei lehrreichen und abwechslungsreichen Workshops des Kreisjugendrings Roth teilzunehmen. Die Themen Achtsamkeit sowie Rangeln und Raufen standen im Mittelpunkt.
Im Workshop Achtsamkeit setzten sich die Jugendlichen intensiv mit ihren eigenen Gefühlen auseinander. Mithilfe eines Kamishibai-Bildtheaters erkannten sie Emotionen bei Fischen und lernten die sieben Basis-Emotionen kennen, die weltweit in allen Kulturen gleich sind. Zudem wurden verschiedene Methoden zum Stressabbau vorgestellt. Während einige die progressive Muskelentspannung oder Qigong als hilfreich empfanden, fiel es anderen schwer, sich darauf einzulassen – eine wertvolle Erfahrung, die zeigt, dass Entspannung individuell unterschiedlich wahrgenommen wird.

Beim Workshop Rangeln und Raufen durften sich die Schülerinnen und Schüler beim Spiel „Jugger“ auspowern. Hier standen nicht nur Fairness und das Einhalten von Regeln im Vordergrund, sondern auch Teamgeist: Nur durch geschickte Zusammenarbeit konnten die Teams erfolgreich sein. Zum Abschluss sorgte eine entspannende Traumreise dafür, dass alle wieder zur Ruhe kamen und den Schultag entspannt beenden konnten.

Diese zwei Tage mit dem Kreisjugendring waren eine wertvolle Erfahrung für alle Beteiligten. Ein herzliches Dankeschön an Frau Jana Schmidt sowie Raya und Luca, die mit viel Engagement und Herzblut dafür sorgten, dass die Workshops ein voller Erfolg wurden!

Nadja Ahrens (Diplom-Pädagogin)

Schulhaus

Theaterbesuch mit wichtiger Botschaft: Schülerinnen und Schüler erleben "I like you" in der Kulturfabrik Roth

Am 18. März 2025 besuchten unsere Schülerinnen und Schüler der Praxisklasse sowie der Klasse 7a die Kulturfabrik Roth, um das Theaterstück „I like you“ zu sehen. Bei sonnigem, aber noch kühlem Wetter machten wir uns auf den Weg zu dieser Veranstaltung, die vom Gesundheitsamt Roth, dem Kreisjugendring Roth, der Kulturfabrik und dem Eukitea Theater organisiert wurde.
Das Stück thematisiert auf berührende Weise die Lebensrealität Jugendlicher in der digitalen Welt. Es beleuchtet sowohl die Chancen als auch die Gefahren der Vernetzung über das Internet und soziale Medien und regt zu einem verantwortungsvollen Umgang damit um. Besonders das Thema Cybermobbing wurde eindrucksvoll dargestellt, was bei den Schülerinnen und Schülern großen Eindruck hinterließ. Die Begeisterung nach der Vorstellung war spürbar: „Die Schauspieler haben es richtig gut gemacht.“, „Es war spannend.“, „Das Thema ist wichtig.“, „Es wurde gut gespielt, was Cybermobbing ist und warum man es nicht machen soll.“ – so lauten einige positive Rückmeldungen.
Veranstaltungen wie diese zeigen, dass Präventionsarbeit auf kreative Weise funktionieren kann. Die Kombination aus Theater und Aufklärung macht gesellschaftlich relevante Themen greifbar und bietet eine wertvolle Abwechslung zum Schulalltag.

Nadja Ahrens (Diplom-Pädagogin)

Schulhaus

SORSMC: Besuch der Netzwerktagung 2025

Am Mittwoch, den 19. Februar 2025 fand im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg die alljährliche Netzwerktagung zu Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage statt. Auch die Mittelschule Rednitzhembach machte sich auf den Weg und besuchte mit drei Klassensprecherinnen und der Jugendsozialarbeiterin Frau Christian die diesjährige Veranstaltung.

Warum eine Netzwerktagung?

Der Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bedeutet noch lange nicht, dass an einer Schule kein Rassismus mehr vorkommt. Das Schild, das in den letzten Jahren schon 150 Schulen in Mittelfranken an ihren Türen angebracht haben, ist ein Zeichen dafür, dass sich die Schule auf den Weg gemacht hat, jede Art von Ungleichbehandlung in der Schulgemeinschaft vorzubeugen und dieser entschlossen zu begegnen. Einmal pro Jahr sind Schüler*innen und Pädagog*innen aller mittelfränkischen SORSMC-Schulen eingeladen, um sich in verschiedenen Workshops und Mitmachstationen mit diesen Thematiken zu beschäftigen.

Die Netzwerktagung bot reichlich Raum für Diskussionen, Austausch und vor allem für die Beteiligung der jungen Menschen am Thema Rassismus und Diskriminierung im schulischen Alltag. Die Kinder und Jugendlichen nutzten die Gelegenheit, sich über ihre eigenen Erfahrungen auszutauschen, über Projekte zu berichten und voneinander zu lernen. So wurde die Netzwerktagung nicht nur zu einem Ort der Wissensvermittlung, sondern auch zu einem Ort der Inspiration und des gegenseitigen Supportes. Besonders deutlich wurde zur aktiven Teilnahme in der SMV und im Schülerparlament aufgerufen und die Schüler*innen darin bestärkt nicht wegzusehen, sondern sich einzumischen, wenn diskriminierende Äußerungen im Schulalltag fallen.

Das Engagement der Kinder und Jugendlichen war von Anfang an spürbar und unterstrich einmal mehr die Bedeutung der aktiven Partizipation von jungen Menschen in Themen, die ihre Zukunft betreffen. Der Austausch über ihre Wünsche, Bedürfnisse und Visionen für eine gerechte Schule zeigte, wie wichtig es ist, dass ihre Stimmen gehört und ernst genommen werden. Vielen Dank an die Schülerinnen, die sich an diesem Tag freiwillig engagiert haben!

Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen

Abschied in der Schulmensa

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedet sich die Diakonie Südfranken von einer besonderen ehrenamtlichen Mitarbeiterin: Frau Hölzlein. Nach vielen Jahren intensiver und liebevoller Mitarbeit in der Essensausgabe der Grund- und Mittelschule Rednitzhembach tritt sie nun ihren wohlverdienten Rücktritt an.
Seit dem ersten Tag ihrer Tätigkeit war Frau Hölzlein eine zuverlässige und geduldige Ansprechperson für die Kinder und Jugendlichen. Mit einem stets freundlichen Lächeln begrüßte sie die Schüler*innen, sorgte für einen reibungslosen Ablauf der Essensausgabe und hatte immer ein offenes Ohr für die Anliegen der jungen Menschen.
Wir möchten uns auf diesem Wege ganz herzlich bei Frau Hölzlein für ihr Engagement bedanken. Sie hat nicht nur eine wertvolle Arbeit für die Diakonie Südfranken geleistet, sondern auch vielen Kindern und Jugendlichen der Grund- und Mittelschule Rednitzhembach neben der warmen Mahlzeit, auch ein Stück Geborgenheit und Fürsorge vermittelt.
Abschied_Frau_Hölzlein
Frau Hölzlein, wir wünschen Ihnen für Ihre Zukunft alles Gute und bedanken uns von Herzen für Ihre langjährige Unterstützung.
Koordination Schulbetreuung, Carina Christian

Berufsorientierung in der Praxisklasse

Das neue Jahr begann für die Praxisklasse unserer Schule mit spannenden Einblicken in die Berufswelt. Zwei Veranstaltungen zur Berufsorientierung gaben den Schülerinnen und Schülern wertvolle Impulse für ihre Zukunftsplanung.
Zunächst stellte sich die Berufsfachschule für Sozial- und Kinderpflege Neuendettelsau vor und informierte über Berufe im sozialen Bereich, darunter Kinderpfleger/in und Pflegefachhelfer/in. Anhand praktischer Beispiele wurde deutlich, wie wichtig und erfüllend diese Berufe sind. Die Schülerinnen und Schüler konnten selbst aktiv werden und erleben, welche Fähigkeiten in diesen Berufsfeldern gefragt sind. Ein herzlicher Dank geht an Frau Kincaid für ihre anschauliche Präsentation.

Einen weiteren Einblick in die Berufswelt bot Herr Heubeck von der Handwerkskammer Mittelfranken. Mit viel Begeisterung stellte er verschiedene Handwerksberufe vor und machte deutlich, welche Karrierechancen das Handwerk bietet. Sein Besuch zeigte, dass handwerkliche Berufe nicht nur zukunftssicher, sondern auch äußerst vielseitig sind.

Wir freuen uns, dass unsere Schülerinnen und Schüler durch diese Veranstaltungen neue Perspektiven gewinnen konnten und bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für ihre Zeit und ihr Engagement. 

Nadja Ahrens (Diplom-Pädagogin)
Schulhaus

Preisverleihung der sportlichsten Mittelschule

Die Mittelschule Rednitzhembach gewann im Schuljahr 2024/25 beim Wettbewerb der „Sportlichsten Schule im Landkreis Roth“. Mit unseren schulischen sportlichen Aktivitäten wie den Bundesjugendspielen, der Gaudiolympiade, dem Wettkampf Lehrer gegen Schüler und der Fußballschulmannschaft gelang es uns, ein Preisgeld in der Höhe von 300 € zu gewinnen. Hierfür wurden Fußballtore und Bälle für den Pausenhof angeschafft. Herzlichen Dank an die Sparkasse Mittelfranken für das Preisgeld. Am Dienstag, den 17.12.2024 fand die feierliche Siegerehrung gemeinsam mit einigen Schülern in der Sparkasse Roth statt.

„Dem Schulsport wird gerne unterstellt, dass es zu sehr um höher, schneller, weiter geht. Aber nicht höher, schneller, weiter ist das Problem, sondern „Ich zuerst!“, „Alles meins!“ und „Mir doch egal!“. Gerade der Schulsport ist bestens geeignet, diesem Egoismus entgegen zu treten. Er spielt eine wichtige Rolle in der Entwicklung junger Menschen. Er fördert nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch Teamgeist, Fairness und Disziplin“, betonte Frau Zölfel-Schwarzer, Fachberaterin für Sport im Landkreis Roth, in ihrer Rede.

„Everyone is welcome here“ – Ein starkes Zeichen für Offenheit und Gemeinschaft

Mit dem neuen Unterrichtsprinzip des FREI DAY (Schule im Aufbruch) geht unsere Mittelschule neue Wege. Für die Schülerinnen und Schüler aus Rednitzhembach und Schwanstetten wird Schule nun zu einem Ort, an dem junge Menschen aktiv Zukunft gestalten. Das innovative Unterrichtskonzept gibt den Lernenden wöchentlich bis zu vier Stunden Zeit, um eigenständig an nachhaltigen und gesellschaftlich relevanten Projekten zu arbeiten. Dabei orientieren sich die Themen an den BNE-Zielen (Bildung für nachhaltige Entwicklung), die im Rahmen der Agenda 2030 festgelegt wurden. Der FREIDAY fördert nicht nur kreatives und verantwortungsvolles Handeln, sondern ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, ihre Ideen direkt in ihrem Umfeld umzusetzen.

Bericht Banner - Freiday
Ein herausragendes Beispiel zeigt sich seit Anfang Dezember hier bei uns in Schwanstetten. Eine Dreiergruppe der 7. Klasse setzten sich intensiv mit den BNE-Zielen 10 („Weniger Ungleichheiten“) und 16 („Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“) auseinander. Ihr Anliegen: eine Willkommensgeste schaffen, die zeigt, dass in der Gemeinden Offenheit und Gleichberechtigung großgeschrieben werden.

Mit viel Engagement entwickelten die Schüler die Idee, an den Ortseingängen Banner mit der Aufschrift „Everyone is welcome here“ (Jeder ist hier willkommen) aufzustellen. Ziel war es, eine herzliche Botschaft für alle Besucherinnen/Besucher und Neuankömmlinge zu formulieren – unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialem Status. Die intensive Auseinandersetzung mit den BNE-Zielen half ihnen, die Bedeutung von Vielfalt und Gemeinschaft noch tiefer zu verstehen und dies in ihrer Projektidee sichtbar zu machen.

Die Umsetzung des Projekts wurde durch die tatkräftige Unterstützung der Marktgemeinde Schwanstetten ermöglicht. Nicht nur übernahm die Gemeinde die Finanzierung, sondern war auch bei der grafischen Umsetzung der Banner äußerst engagiert. Gemeinsam wurde eine ansprechende und aussagekräftige Gestaltung erarbeitet, die den inklusiven Gedanken des Projekts unterstreicht.


Dank dieser hervorragenden Zusammenarbeit konnten die Banner zügig installiert werden. Heute begrüßen sie alle Besucher und Einwohner an den Ortseingängen und setzen ein deutliches Zeichen für Weltoffenheit und gegenseitigen Respekt.

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie der FREIDAY Schülerinnen und Schüler inspiriert, aktiv Verantwortung zu übernehmen und mit kreativen Ideen positive Veränderungen herbeizuführen. „Die Marktgemeinde Schwanstetten ist stolz auf das Engagement der jungen Bürgerinnen und Bürger und freut sich über den positiven Einfluss, den das Projekt auf das Gemeindeleben hat.“ Diese Wertschätzung machte Bürgermeister Robert Pfann gegenüber den Schülern beim Austausch und Fototermin nochmals sehr deutlich.

Foto: Sabine Rumpf

Personen v.l. Bürgermeister Pfann, Samuel Mudryanu, Nika Mstoian, Sebastian Rumpf (Klassleiter)

Winter-Challenge 2024: Sport, Spaß und Teamgeist in der Turnhalle der MS Rednitzhembach

Am Mittwoch, den 18.12.2024 fand in der Schule eine Winterolympiade statt. Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen versammelten sich in der Turnhalle, um einen spannenden Tag voller Bewegung und Gemeinschaftsgeist zu erleben.

Verschiedene Stationen, von Geschicklichkeitsparcours über Staffelläufe bis hin zu kreativen Teamaufgaben, boten den Teilnehmern ein breites Spektrum an sportlichen Herausforderungen.

Dabei stand nicht nur der sportliche Wettkampf im Vordergrund, sondern auch der gemeinsame Spaß und das Miteinander. Mitschüler und Lehrer unterstützten die Teams an den verschiedenen Stationen und sorgten so für eine herzliche und unterstützende Atmosphäre.

Zum Abschluss der Winter-Challenge wurden die besten Teams mit kleinen Preisen und Urkunden geehrt. Doch unabhängig von der Platzierung waren alle Teilnehmer Gewinner, denn sie haben gezeigt, dass Zusammenhalt und Freude am Sport zentrale Werte unserer Schulgemeinschaft sind.

Wir freuen uns schon auf die Gaudi-Olympiade, die an Fasching stattfinden wird.

SMV: Die Grund- und Mittelschule Rednitzhembach starten gemeinsame Aktionen

Im Rahmen einer Versammlung der Klassensprecher*innen der Grund- und Mittelschule Rednitzhembach beschloss die Schülerschaft, gemeinsame Aktionen für das gesamte Schuljahr 2024/2025 zu planen. Im ersten Schritt riefen die Kinder und Jugendlichen zu einer großen Sammlung von Spendenpaketen anlässlich der Johanniter Weihnachtstruckeraktion auf, um die fünfzehn Pakete vom letzten Jahr noch zu übertrumpfen. Und das mit großem Erfolg – 23 Pakete wurden zusammengetragen! Es war besonders schön zu sehen, wie alle Schüler*innen gemeinschaftlich zusammenarbeiteten und die Spenden in der ersten Dezemberwoche übergeben haben, damit sie noch rechtzeitig zum Weihnachtsfest bei den bedürftigen Familien ankommen.
Als zweite Aktion wünschten sich die Schüler*innen der Grund- und Mittelschule eine verlängerte Schulpause, in der auf beiden Pausenhöfen gespielt, gelacht und weihnachtliche Musik gehört werden konnte. Als Besonderheit gab es zudem drei Verkaufsstände zum Erwerb von duftendem Kinderpunsch und leckeren Lebkuchen. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die großzügige Spende bei Herrn Grifitz vom REWE Rednitzhembach bedanken, der uns sehr kurzfristig diese Leckereien gesponsert hat. Alle Kinder haben sich sehr gefreut und das süße Pausenvesper sichtlich genossen. Der Erlös aus den verkauften Waren wurde schließlich zu 50 % an die SMV-Kassen beider Schulen ausgezahlt und zu 50 % einem guten Zweck gespendet. Eine wahrlich tolle Aktion, die sowohl bei der Schülerschaft als auch dem Kollegium sehr gut ankam.
Wir möchten uns hiermit auch ganz herzlich bei allen fleißigen Helfer*innen im Hintergrund bedanken, die durch ihr Engagement beide Aktionen erst möglich gemacht haben. Ideen gibt es immer viele, doch die Umsetzung in Form von Besorgungen, Plakatierungen, Aufbau, Abbau, Abspülen usw. erfordert viele helfende Hände. Danke an alle Beteiligten!

Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen

Erfolgreiche Ausbildung der Schülerlotsen abgeschlossen

Wir freuen uns, dass die Ausbildung unserer neuen Schülerlotsen erfolgreich abgeschlossen wurde. Alle vier Teilnehmer haben die Prüfung bestanden und werden ab Dezember den Grundschülern morgens beim sicheren Überqueren der Straße helfen.

Ein herzlicher Dank gilt diesen engagierten Schülern der Klasse 7a und der Praxisklasse, die sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe widmen. Ihr Einsatz zeigt, wie wichtig ihnen die Sicherheit der jüngeren Mitschüler ist.

Ein besonderer Dank geht auch an Herrn Saalfelder von der Polizeiinspektion Roth. Mit seiner Geduld, Ausdauer und seinem Engagement hat er die Schüler hervorragend auf ihre neue Rolle vorbereitet. Wir schätzen seinen Einsatz sehr und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Wir wünschen unseren Schülerlotsen einen guten Start in ihre neue Aufgabe und danken ihnen für ihren Einsatz!

Nadja Ahrens (Diplom-Pädagogin)

Schullandheim
Los geht´s

Am 13. November ging es für unsere beiden 6.Klassen mit dem Zug ins langersehnte Schullandheim nach Bayreuth.
Dort angekommen durften die Schülerinnen und Schüler erst einmal die Stadt erkunden und sich selbst um ihr Mittagessen kümmern. Anschließend bezogen wir die modernen Zimmer in unserer Jugendherberge. Am Nachmittag besichtigten wir mit einer interaktiven Führung das Neue Schloss in der Altstadt. Wir durften viel über das Leben der damaligen Markgräfin Wilhelmine erfahren, Parkettboden „nachpuzzeln“ und erfuhren erschreckende Fakten über die damalige Hygiene. Die Menschen zu dieser Zeit hatten Angst vor Wasser und duschten deshalb nie, hängten sich Flohfallen unter den Rock und hatten alle Läuse. 
Den anschließenden Abend verbrachten wir bei Nieselwetter in unserer Unterkunft und spielten gemeinsam.

Am darauffolgenden Tag ging es für uns früh los. Das markgräfliche Opernhaus war unser Ziel. Hier waren wir alle extrem von der Fürstenloge beeindruckt. So ein tolles Gebäude. Alle waren sprachlos und kamen aufgrund des ganzen Prunks nicht mehr aus dem Staunen heraus. Auf der Bühne wurden wir danach überrascht, es war wohl alles mehr Schein als Sein. Die Bühnenaufsteller waren aus einfachen Mitteln aufgebaut und zeigten sich als wenig kostbar. Im Museum konnten wir anschließend noch selbst die Bühnentechnik ausprobieren. Schon damals wurde mit vielen cleveren Tricks gearbeitet. Nach dem Mittagessen stellten sich die Kinder einer Stadtrallye und versuchten die schwierigen Rätsel zu lösen und dabei lustige Fotos zu schießen. Den Abend ließen wir trotz Kälte bei einer Nachtwanderung mit kleiner Mutprobe ausklingen.

Am Freitag hieß es schon wieder Abschied nehmen und die Heimreise antreten. Müde, aber glücklich kamen wir alle zu Hause an. Wir haben viel erlebt und werden diese Erinnerungen sicher nicht so schnell vergessen.

Sabine Rumpf

Wandertag
Volle Fahrt voraus!

Wandertag der 6. Klasse am 30.09. – das hieß für uns auf nach Pleinfeld! Mit dem Zug am Bahnhof angekommen, wanderten wir zur etwas abseits gelegenen Sommerrodelbahn. Dort mussten wir erst einmal bangen, ob der leichte Nieselregen nachlässt und die Bahn noch rechtzeitig für uns trocken wird. Die Mitarbeiter gaben ihr Bestes, um uns eine Fahrt zu ermöglichen und wir hatten Glück. Es hörte auf, sodass wir lossausen durften. Alle hatten einen riesigen Spaß! Viel zu schnell verging die Zeit und wir mussten wieder zurück zum Bahnhof. Machte aber nichts, denn heute waren wir Glückskinder. Genau in der kurzen Regenpause des Tages, konnten wir die Sommerrodelbahn nutzen!

Sabine Rumpf

Prävention in der Praxisklasse: Wichtige Themen für ein selbstbestimmtes Leben

Auch in diesem Schuljahr stehen in der Praxisklasse wieder Präventionsangebote auf dem Programm. Diese Veranstaltungen sind ein wichtiger Bestandteil unserer schulischen Arbeit, um die Schülerinnen und Schüler auf die Herausforderungen des Lebens vorzubereiten.
Im November durften wir Herrn Mücke von der Kriminalpolizei Schwabach an unserer Schule begrüßen. Mit seinem Vortrag zum Thema „Drogen“ brachte er den Jugendlichen die Gefahren des Drogenkonsums eindringlich näher. Durch anschauliche Beispiele und klare Worte verdeutlichte er, wie leicht man in die Abhängigkeit geraten kann – und wie schwer es ist, wieder herauszufinden. Doch Herr Mücke beließ es nicht bei Warnungen: Er gab den Schülerinnen und Schülern wertvolle Tipps, wie sie sich vor dem Einstieg in die Drogenszene schützen können, und ermutigte sie, Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen.
Ein weiteres wichtiges Präventionsthema wurde von Herrn Hunner von der Schuldnerberatungsstelle Mittelfranken Süd aufgegriffen. In seinen Ausführungen ging es um den verantwortungsvollen Umgang mit Geld. Herr Hunner erklärte den Schülerinnen und Schülern, wie sie finanzielle Entscheidungen bewusst und nachhaltig treffen können, um nicht in die Schuldenfalle zu tappen. Besonders spannend war sein praktischer Ansatz: Er zeigte konkrete Wege auf, wie man auch mit einem knappen Budget einen eigenen Haushalt schuldenfrei führen kann. Diese Einblicke waren nicht nur informativ, sondern auch motivierend, sich frühzeitig mit den eigenen Finanzen auseinanderzusetzen.
Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Mücke und Herrn Hunner für ihre Zeit und ihr Engagement. Ihre Vorträge waren nicht nur lehrreich, sondern haben den Schülerinnen und Schülern wertvolle Impulse für ihr weiteres Leben gegeben.
Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass sowohl die Drogenpräventionsstellen der Kriminalpolizei als auch die Schuldnerberatungsstelle jederzeit Ansprechpartner sind. Wer Fragen hat oder Unterstützung benötigt, kann sich vertrauensvoll an diese Stellen wenden. Nadja Ahrens (Diplom-Pädagogin)
Schulhaus

Suchtprävention:
Hans im Glück

Rubellose, Kartenspiele, Lotto, Sportwetten, der klassische Besuch im Casino oder der Einwurf von ein paar Euros in den Geldspielautomaten. Aufregend, spannend und bunt. Wer kennt es nicht? Glücksspiel! Schon früh kommen wir bereits als Kinder in den Kontakt mit Glücksspiel – sei es auf der heimischen Kirchweih oder auf Spielen am Smartphone, der Konsole oder dem Computer. Glücksspiele sind Spiele, bei denen gegen Geldeinsatz ein Gewinn in Aussicht gestellt wird, der vorwiegend vom Zufall abhängt und nicht vom Können der Spielenden. Genug Anlass, um mit jungen Menschen in den Austausch zu treten und offene Fragen zu klären.

In Kooperation mit der Diakonie Südfranken konnte daraufhin Ende Juli 2024 ein besonderes Projekt in der 8. Klasse der Mittelschule Rednitzhembach durchgeführt werden. Frau Maja Korndörfer von der Fachstelle für Glücksspielsucht begleitet die Jugendlichen mit der Aktion „Hans im Glück“ für sechs Schulstunden und klärte die Schüler*innen über die Gefahren und Risiken sowie Anlaufstellen zum Hilfesuchen auf.

Die Unterrichtseinheit wurde vom ZPG – Bayerisches Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung – kreiert und hat sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen für problematisches Glücksspielverhalten zu sensibilisieren. Anhand einer Geschichte konnten sich die Schüler*innen in die Perspektive von Betroffenen, Angehörigen und dem sozialen Umfeld hineindenken. Auch das aktive Spielen eines Würfelspiels unter Einsatz eines Risikos, machte den Jugendlichen deutlich, wie schnell man in den Sog des Glückspiels gezogen wird. Im Gespräch mit den Schüler*innen wurde deutlich, dass fast ausnahmslos jeder schon einmal mit dem Thema in Berührung gekommen ist.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Frau Korndörfer, die mit viel Feingefühl und Geduld alle Fragen der 8. Klasse beantwortet hat. Nähere Informationen, wie beispielsweise eine kostenlose Telefonberatung, findet man auch auf der Internetseite der BZgA. Link: www.bzga.de/service/infotelefone/gluecksspielsucht/.

Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen

Firma Memmert zu Besuch an der Mittelschule Rednitzhembach

Am Mittwoch, den 06. November 2024 durften fünfzehn Schüler*innen der Klasse 8a, 9a und der Praxisklasse an einer besonderen Schulstunde teilnehmen. Die Firma Memmert kam extra zu Besuch in die Schule und stellte ihren Betrieb, als weltweit führenden Hersteller von Klimaschränken und Temperiergeräten, bei den Jugendlichen vor. Ziel des Besuchs war es, den Jugendlichen drei verschiedene Ausbildungsberufe näherzubringen und ihnen die Möglichkeit zu geben, diese in einem praxisnahen Kontext kennenzulernen.

In kleinen Gruppen konnten die Jugendlichen nicht nur theoretische Informationen zu den jeweiligen Ausbildungsberufen erhalten, sondern auch praktische Übungen durchführen, die ihnen einen Eindruck von den Anforderungen und Aufgaben der jeweiligen Berufe vermittelten. Egal ob als Elektroniker für Geräte und Systeme, Fachkraft für Lagerlogistik oder als Maschinen- und Anlagenführer – für jeden war etwas dabei.

Besonders interessant war der Austausch über die Inhalte der Ausbildungen sowie die damit verbundenen Perspektiven und Benefits. Dabei kamen die Schüler*innen ins Gespräch mit den Ausbildern und aktuellen Azubis, die aus erster Hand berichten konnten, was die Arbeit bei Memmert ausmacht und welche beruflichen Chancen sich durch eine Ausbildung dort eröffnen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Frau Strobel, Herrn Dorst und Herrn Thiermann sowie bei den eifrigen Azubis, die mit viel Hingabe unsere Jugendlichen begleitet haben. Mit Blick auf die kommenden Wochen wurden auch bereits erste Praktika vereinbart, um auch vor Ort noch einmal einen umfangreicheren Eindruck von den Berufen zu bekommen.

Jugendsozialarbeit an Schulen, Carina Christian

Vorleser/in gesucht!

In den letzten Wochen haben sich die Schülerinnen und Schüler der 6.Klassen an der Mittelschule Rednitzhembach mit Büchern, lesen, vorlesen und auch den Autoren beschäftigt. Jedes Kind wählte frei ein Buch aus und las es in der Schule und zu Hause. Anschließend wurde das selbstgewählte Buch der Klasse präsentiert. Den Mitschüler/innen wurde sowohl der Hintergrund vorgestellt als auch die Lieblingsstelle vorgelesen. Die Klasse stimmte daraufhin demokratisch ab, welche Schülerinnen und Schüler am schulhausinternen Vorlesewettbewerb antreten durften.
Am 06.11.24 war es dann schließlich so weit. Nach wochenlangem Vorbereiten traten fünf Schülerinnen und Schüler gegeneinander an. In der Jury waren unsere Schülersprecherin und unser Schülersprecher vertreten, sowie die Schulsozialarbeiterin Frau Christian, unsere Rektorin Frau Engelhardt, Frau Greubel aus der Gemeindebücherei Rednitzhembach und Frau Schüßler aus der Gemeindebücherei Schwanstetten. Die Kinder stellten auch hier wieder kurz ihr Buch vor und lasen die eingeübte Stelle vor. Allerdings musste diesmal auch ein Auszug aus einem, ihnen fremden, Text vorgelesen werden. Hierbei handelte es sich um eine magische Herbstgeschichte. Die Jury bewertete nun im Hinblick auf Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl.
Schlussendlich setzte sich Karl S. aus der Klasse 6b als Sieger des diesjährigen Vorlesewettbewerbs durch. Knapp dahinter folgte ihm Mona K. aus der 6a. 
Insgesamt war sich das Publikum aber einig, dass eigentlich alle Siegerinnen und Sieger waren, denn sie haben sich alle getraut vor vielen Menschen vorzulesen und außerdem haben sie uns zwei tolle Schulstunden geschenkt! Vielen Dank an alle Mitwirkenden, dass wir für eine kurze Zeit in unbekannte Welten abtauchen konnten.

Sabine Rumpf

Fußball-Stadtmeisterschaften 2024

Am Freitag, den 8.11.2024 traten 15 Schüler der AG Fußball der Mittelschule Rednitzhembach unter der Leitung von Sebastian Rumpf bei den Stadtmeisterschaften im Fußball an. Bei kalten Temperaturen spielten sie auf dem Fußballplatz des SV Rednitzhembach gegen die Mannschaften der MS Wendelstein und der Anton-Seitz-Schule Roth. Auch einige Fans fanden sich auf dem Gelände ein.
Zwar unterlag unser Team den anderen Schulen, aber sie waren sehr fair und spielten gut gegen die, zum Teil deutlich älteren Schüler. Ein großes Lob geht an die jungen Spieler, die nie aufgaben und bis zur letzten Minute freudig teilnahmen.

Andrea Enzenberger

Gedenkfeier zur Reichspogromnacht in Schwabach am 09.11.24

Reichspogromnacht 1938 – Synagogen brennen – dies war der Anfang.
Mitbürgerinnen und Mitbürger bangen um ihr Leben, sie werden auf Grund ihrer Religion oder Herkunft verfolgt und ermordet. Diese vielen Schicksale berühren uns bis heute.

Heute tragen wir eine große Verantwortung – wir müssen für die Menschenrechte eintreten.

Ein NIE WIEDER fängt im Kleinen an.
Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse der Mittelschule Rednitzhembach, haben sich im Rahmen ihres Unterrichts Gedanken zu diesem Thema gemacht.
  • Ich muss nicht jeden mögen, aber ich kann jeden akzeptieren und respektieren.

  • Wenn ich rassistisches Verhalten mitbekomme, sollte ich dazwischen gehen und dem Betroffenen helfen.

  • Ich darf Diskriminierung – egal welcher Art nicht so stehen lassen – ich muss mit Worten dies stoppen.

  • Alle Menschen sollen gleich behandelt werden, egal wo sie herkommen, wie sie aussehen, wen sie lieben oder welche Religion sie haben. Das sind unsere Menschenrechte.

  • Ich hätte mich damals nicht sicher gefühlt, wäre voller Angst gewesen.

  • Es ist ein blödes Gefühl, nicht willkommen, nicht akzeptiert zu sein.

  • Ich will nicht, dass wir so etwas erleben müssen. – NIE WIEDER!
Mit diese und noch weiteren Gedanken gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Rednitzhembach die Gedenkfeier in Schwabach mit. Wir finden es ist wichtig, dass junge Menschen sich gerade heute mit der Geschichte auseinandersetzen.

Petra Engelhardt

Stärkung von Mädchen durch WenDo: Ein Selbstsicherheitstraining zur Gewaltprävention

Im Oktober 2024 fand bereits zum dritten Mal das Selbstsicherheitstraining „WenDo“ zur geschlechtsspezifischen Gewaltprävention für die Mädchen der Klasse 8a an der Mittelschule Rednitzhembach statt. Dieses wichtige Projekt wurde vom Zonta Verein Fränkisches Seenland mit 750 Euro finanziert. Der Begriff WenDo stammt aus dem Japanischen und bedeutet „Weg der Frauen“. Ziel des Trainings ist es, Frauen und Mädchen mehr Selbstvertrauen und Selbstsicherheit zu vermitteln.

In diesem Jahr hatten die Mädchen die Möglichkeit, die Räumlichkeiten des AURA Vereins in Nürnberg kennenzulernen. Der AURA Nürnberg e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Frauen und Mädchen dabei unterstützt, sich vor verschiedenen Formen von Gewalt zu schützen und ihr Sicherheitsgefühl zu stärken. Sozialpädagogin und Trainerin Katharina Schulz führte die Mädchen durch die Einrichtung und informierte sie über die verfügbaren Beratungsangebote, die hier in einer gemütlichen und sicheren Umgebung bereitgestellt werden.
Im Anschluss an die Führung nahmen die Teilnehmerinnen an verschiedenen Übungen teil, in denen sie gemeinsam Verhaltenslösungen erarbeiteten und spielerisch übten. Besonders im Fokus standen auch Selbstverteidigungstechniken, die anschaulich vermittelt wurden, um die Mädchen auf Notsituationen vorzubereiten. Ein wichtiger Aspekt des Trainings war, dass die Stimme ihre stärkste Waffe ist: Die Mädchen lernten, wie sie richtig „Nein“ sagen können. Auch das Thema „persönliche Grenzen“ wurde intensiv diskutiert, um den Mädchen darin zu bestärken, selbst ihren Wohlfühlbereich von Nähe und Distanz zu bestimmen und dies klar und deutlich nach Außen zu kommunizieren.
Zum Abschluss des Workshops gestalteten die Mädchen Plakate mit kraftvollen Botschaften wie „Nein heißt nein!“ und „Wir Frauen müssen einander unterstützen!“. Jedes Mädchen erhielt zudem Broschüren mit wichtigen, themenbezogenen Informationen.
Die Rückmeldungen der teilnehmenden Mädchen waren durchweg positiv. Es besteht ein großer Bedarf an einem solchen Angebot. Die Schülerinnen verließen den Kurs gestärkt und äußerten den Wunsch nach einer regelmäßigen Fortführung des Trainings, beispielsweise einmal jährlich für die 8. und 9. Jahrgangsstufen.
Wir sind dem Zonta Verein Fränkisches Seenland sehr dankbar für die finanzielle Unterstützung und hoffen auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit in der Zukunft.
Jugendsozialarbeit an den Schulen
Svitlana Kaunzinger

Praxisklasse entdeckt neue Perspektiven: Berufsparcours an der Anton-Seitz-Mittelschule

Am 16.10.2024 machte die Praxisklasse einen spannenden Ausflug zum Berufsparcours nach Roth, der in den Räumlichkeiten der Anton-Seitz-Mittelschule stattfand. Der Tag bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, verschiedene Berufe kennenzulernen und praktische Arbeitsproben zu erstellen, um einen besseren Eindruck von den unterschiedlichen Tätigkeiten zu gewinnen.
Der Berufsparcours war eine hervorragende Gelegenheit für die Jugendlichen, sich aktiv mit ihrer beruflichen Zukunft auseinanderzusetzen. An verschiedenen Stationen konnten sie nicht nur theoretisches Wissen erwerben, sondern auch praktische Fähigkeiten erproben. Von handwerklichen Tätigkeiten bis hin zu kreativen Berufen – die Vielfalt der angebotenen Berufe war groß und regte die Schüler dazu an, über ihre eigenen Interessen und Stärken nachzudenken.
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Berufsparcours war die Möglichkeit, regionale Firmen kennenzulernen. Vertreter verschiedener Unternehmen, insbesondere die Auszubildenden der Unternehmen, standen den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort und informierten sie über Praktikums- und Ausbildungsstellen. Dies eröffnete den Jugendlichen wertvolle Perspektiven und half ihnen, Kontakte zu knüpfen. Dieser Tag ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. Die Schülerinnen und Schüler können sich orientieren und die Firmen haben die Chance, talentierte junge Menschen kennenzulernen.

Insgesamt war der Berufsparcours eine wertvolle Gelegenheit für die Schülerinnen und Schüler, sich mit ihrer beruflichen Zukunft auseinanderzusetzen, um ihnen den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern. Nadja Ahrens (Diplom-Pädagogin)

Schulhaus

Frühstück in der Klasse 6a

Am Freitag vor den Herbstferien fand in der Klasse 6a ein gemeinsames Frühstück statt. Jedes Kind brachte etwas mit und man frühstückte gemeinsam und stärkte das Wir-Gefühl durch ein gezieltes Teamspiel.

Schulsprecherin und
Schulsprecher
sind gewählt.

Anfang Oktober stellten sich 8 Schülerinnen und Schüler zur Wahl – ihr Ziel Schulsprecher oder Schulsprecherin der Mittelschule Rednizthembach zu werden. Zusammen mit Frau Bayer und Frau Christian wurden die „Wahlprogramme“ besprochen und im Anschluss die Bewerbungsvideos für die Wahl gedreht.
Diese Videos wurden in allen Klassen im Rahmen des Unterrichts angeschaut. Im Anschluss füllten die Schülerinnen und Schüler die offiziellen Wahllisten aus.
Wir freuen uns, dass sich immer wieder Schülerinnen und Schüler bereit erklären, zum Gelingen eines abwechslungsreichen Schuljahres mit vielfältigen Aktionen beizutragen.
Wir gratulieren ganz herzlich Mia Büchner und Basti Alder zur Wahl als Schulsprecher. Zum ersten Mal wurde auch eine Unterstufensprecherin gewählt – Amélie Grau vertritt die Interessen der 5. und 6. Klassen im Besonderen.
Schulsprecher der Mittelschule Rednitzhembach 2024 - 2025

Mittelschule Rednitzhembach: Erfolgreiche Teilnahme an der Langen Nacht der Demokratie

Am 29. September 2024 nahm die Mittelschule Rednitzhembach an der „Langen Nacht der Demokratie“ in Schwanstetten teil. Besonders aktiv beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen, die ihre Ergebnisse auf mehreren Schautafeln präsentierten.
Die 9. Klasse beeindruckte die Besucher mit kreativen Akrosticha zum Thema „Demokratie“. Mit viel Engagement und Wortwitz setzten die Schülerinnen und Schüler ihre Gedanken zu Freiheit, Mitbestimmung und Gerechtigkeit in poetischer Form um.
Die 8. Klasse wiederum erarbeitete Plakate, die den Fokus auf „Demokratie an unserer Schule“ legten. Die Plakate behandelten zentrale Themen wie die „Klassensprecherwahl“, „Mitbestimmung bei Klassenfahrten“, das „Frei Day“-Unterrichtsprinzip, Möglichkeiten zur Pausengestaltung und die Eigenverantwortung bei der Gestaltung von Klassenregeln. Diese vielfältigen Ansätze verdeutlichten, wie Demokratie aktiv im Schulalltag gelebt werden kann.
Die Veranstaltung bot den Schülerinnen und Schülern eine wertvolle Gelegenheit, ihre Ideen und Projekte einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen und das Thema Demokratie in den schulischen Alltag zu integrieren.

Schülerinnen und Schüler der Praxisklasse erleben das Alter

Im Rahmen der Demenzwochen hatten die Jugendlichen der Praxisklasse die einzigartige Gelegenheit, das Alter hautnah zu erleben. Durch das Tragen des Alterssimulationsanzugs GERT konnten sie verschiedene Beeinträchtigungen des Alters nachempfinden und so ein besseres Verständnis für die Herausforderungen älterer Menschen entwickeln. Der Anzug GERT simuliert eine Vielzahl von körperlichen Einschränkungen, die im Alter häufig auftreten. Die Schülerinnen und Schüler spürten, wie es sich anfühlt, mit schweren Beinen und Armen zu gehen und erlebten, wie sich schlechtes Hören und verschiedene Augenkrankheiten auf die Wahrnehmung auswirken. Diese Erfahrungen waren nicht nur lehrreich, sondern auch emotional bewegend. Die Jugendlichen sprachen von einem neuen Respekt gegenüber älteren Menschen und deren Lebensrealitäten.
Ein zentrales Ziel dieser Aktion war es, das Bewusstsein für die Bedürfnisse und Herausforderungen älterer Menschen zu schärfen. Die Schülerinnen und Schüler lernten, wie wichtig es ist, älteren Menschen mit Respekt zu begegnen und ihnen Hilfestellung anzubieten, wenn dies gewünscht ist. Diese Erkenntnisse sind nicht nur für den Alltag von Bedeutung, sondern auch für die zukünftige Berufswahl, insbesondere im Pflegebereich. Die Erfahrungen aus den Demenzwochen bieten eine wertvolle Grundlage, um den Pflegeberuf besser zu verstehen und die Bedeutung von Empathie und Geduld in der Arbeit mit älteren Menschen zu erkennen.
Ein herzlicher Dank gilt Herrn Volker Schaffer (3. Bürgermeister von Rednitzhembach und Seniorenbeauftragter), Frau Michaela Glawe (Betreutes Wohnen Rednitzgarten) sowie Frau Svitlana Kaunzinger (Jugendsozialarbeit an der Mittelschule), die uns ihre Zeit und ihr Engagement zur Verfügung gestellt haben. Durch ihre Unterstützung konnten wir diesen wichtigen Einblick in die Lebenswelt älterer Menschen ermöglichen und die Brücke zwischen den Generationen stärken. Wir hoffen, dass die Schülerinnen und Schüler die gewonnenen Erkenntnisse in ihrem Alltag umsetzen und so zu einer respektvollen und hilfsbereiten Gesellschaft beitragen. Nadja Ahrens (Diplom-Pädagogin)
Schulhaus

Blick durch die Brille der Senioren / Blick durch die Seniorenbrille

Auch die Jugendlichen der Klasse 9a der Mittelschule Rednitzhembach hatten die besondere Gelegenheit, das Alter einmal ganz anders zu erleben. Neben dem Tragen des Alterssimulationsanzugs GERT, der den Schülerinnen und Schülern die körperlichen Einschränkungen älterer Menschen näherbrachte, lag der Schwerpunkt des theoretischen Vorbereitungsunterrichts auf dem Thema „Demenz“. Hierzu erstellten die Schülerinnen und Schüler informative Plakate, die die verschiedenen Aspekte der Demenzerkrankung veranschaulichten und so ein tieferes Verständnis für diese weit verbreitete Krankheit förderten.
Ein weiterer Schwerpunkt des praktischen Teils war die Auseinandersetzung mit dem Thema Altersdiskriminierung. In intensiven Diskussionen setzten sich die Jugendlichen mit den Vorurteilen und Benachteiligungen auseinander, denen ältere Menschen im Alltag oft ausgesetzt sind. Besonders interessant war auch der rege Austausch mit den Jugendlichen über ihre persönlichen Erfahrungen im Umgang mit älteren Menschen, sei es an der Supermarktkasse, im Bus, beim Autofahren oder bei der Pflege der eigenen Großeltern. Für viele Schülerinnen und Schüler war dies ein bewegender Moment. Dies regte sie zum Nachdenken darüber an, wie wichtig ein respektvoller und einfühlsamer Umgang mit älteren Mitmenschen ist.
Besonders eindrücklich war für viele Schülerinnen und Schüler eine praktische Übung, bei der sie mit einer Alterssimulationsbrille an einer simulierten Kasse Kleingeld zählen mussten. Diese Erfahrung machte ihnen deutlich, wie sehr selbst einfache Alltagsaufgaben durch altersbedingte Einschränkungen erschwert werden können.
Die Mittelschule Rednitzhembach ist Mitglied im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und setzt sich aktiv gegen jede Form von Diskriminierung ein, so auch gegen Altersdiskriminierung. Vor diesem Hintergrund war diese Aktion besonders wichtig, um die Schülerinnen und Schüler für das Thema zu sensibilisieren und ihr Bewusstsein für einen respektvollen Umgang mit älteren Menschen zu schärfen.

Jugendsozialarbeit an Schulen 
Svitlana Kaunzinger


Schuljahresbeginn in der
neuen Praxisklasse

Mit dem Beginn des neuen Schuljahres startete auch die neue Praxisklasse in ein spannendes Abenteuer. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, sich im Klassenverband besser kennenzulernen. Im Unterrichtsfach Soziales kochten sie bereits ihre ersten Mahlzeiten und im Unterrichtsfach Technik konnten sie ihre kreativen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Als Highlight stellten sie die Apfelhäuschen fertig, für die wir der Dachdeckerei Schäfer herzlich danken möchten. Sie haben uns großzügig die Dachpappe für die Häuser gesponsert, was das Projekt erst möglich machte.
Ein weiterer Höhepunkt des Schuljahresbeginns war der Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Rednitzhembach. Die Jugendlichen bekamen viele Einblicke in diese wichtige Arbeit. Herr Thomas Kiener nahm sich viel Zeit, um den Schülerinnen und Schülern die verschiedenen Aufgaben und Herausforderungen der Feuerwehr anschaulich zu erklären. Besonders spannend war das Erkunden der Fahrzeuge sowie das Anziehen und Ausprobieren der Feuerwehrkleidung.
Bei der anschließenden Reflexion wurde deutlich, wie dankbar die Schülerinnen und Schüler für solche Möglichkeiten sind. Sie schätzen die Einblicke und Erfahrungen, die ihnen geboten wurden und waren sich bewusst, dass diese keineswegs selbstverständlich sind. Ein herzliches Dankeschön möchten wir an Herrn Kiener richten, der mit viel Herzblut über die Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr berichtete. Der Schuljahresbeginn in der Praxisklasse war somit nicht nur ein Start in ein neues Lernjahr, sondern auch Gelegenheit, wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Wir freuen uns auf viele weitere Projekte und Erlebnisse in den kommenden Monaten. Nadja Ahrens (Diplom-Pädagogin)
Schulhaus

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