Beim Workshop Rangeln und Raufen durften sich die Schülerinnen und Schüler beim Spiel „Jugger“ auspowern. Hier standen nicht nur Fairness und das Einhalten von Regeln im Vordergrund, sondern auch Teamgeist: Nur durch geschickte Zusammenarbeit konnten die Teams erfolgreich sein. Zum Abschluss sorgte eine entspannende Traumreise dafür, dass alle wieder zur Ruhe kamen und den Schultag entspannt beenden konnten.
Nadja Ahrens (Diplom-Pädagogin)
Nadja Ahrens (Diplom-Pädagogin)
Warum eine Netzwerktagung?
Die Netzwerktagung bot reichlich Raum für Diskussionen, Austausch und vor allem für die Beteiligung der jungen Menschen am Thema Rassismus und Diskriminierung im schulischen Alltag. Die Kinder und Jugendlichen nutzten die Gelegenheit, sich über ihre eigenen Erfahrungen auszutauschen, über Projekte zu berichten und voneinander zu lernen. So wurde die Netzwerktagung nicht nur zu einem Ort der Wissensvermittlung, sondern auch zu einem Ort der Inspiration und des gegenseitigen Supportes. Besonders deutlich wurde zur aktiven Teilnahme in der SMV und im Schülerparlament aufgerufen und die Schüler*innen darin bestärkt nicht wegzusehen, sondern sich einzumischen, wenn diskriminierende Äußerungen im Schulalltag fallen.
Das Engagement der Kinder und Jugendlichen war von Anfang an spürbar und unterstrich einmal mehr die Bedeutung der aktiven Partizipation von jungen Menschen in Themen, die ihre Zukunft betreffen. Der Austausch über ihre Wünsche, Bedürfnisse und Visionen für eine gerechte Schule zeigte, wie wichtig es ist, dass ihre Stimmen gehört und ernst genommen werden. Vielen Dank an die Schülerinnen, die sich an diesem Tag freiwillig engagiert haben!
Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen
Einen weiteren Einblick in die Berufswelt bot Herr Heubeck von der Handwerkskammer Mittelfranken. Mit viel Begeisterung stellte er verschiedene Handwerksberufe vor und machte deutlich, welche Karrierechancen das Handwerk bietet. Sein Besuch zeigte, dass handwerkliche Berufe nicht nur zukunftssicher, sondern auch äußerst vielseitig sind.
Wir freuen uns, dass unsere Schülerinnen und Schüler durch diese Veranstaltungen neue Perspektiven gewinnen konnten und bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für ihre Zeit und ihr Engagement.
„Dem Schulsport wird gerne unterstellt, dass es zu sehr um höher, schneller, weiter geht. Aber nicht höher, schneller, weiter ist das Problem, sondern „Ich zuerst!“, „Alles meins!“ und „Mir doch egal!“. Gerade der Schulsport ist bestens geeignet, diesem Egoismus entgegen zu treten. Er spielt eine wichtige Rolle in der Entwicklung junger Menschen. Er fördert nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch Teamgeist, Fairness und Disziplin“, betonte Frau Zölfel-Schwarzer, Fachberaterin für Sport im Landkreis Roth, in ihrer Rede.
Mit dem neuen Unterrichtsprinzip des FREI DAY (Schule im Aufbruch) geht unsere Mittelschule neue Wege. Für die Schülerinnen und Schüler aus Rednitzhembach und Schwanstetten wird Schule nun zu einem Ort, an dem junge Menschen aktiv Zukunft gestalten. Das innovative Unterrichtskonzept gibt den Lernenden wöchentlich bis zu vier Stunden Zeit, um eigenständig an nachhaltigen und gesellschaftlich relevanten Projekten zu arbeiten. Dabei orientieren sich die Themen an den BNE-Zielen (Bildung für nachhaltige Entwicklung), die im Rahmen der Agenda 2030 festgelegt wurden. Der FREIDAY fördert nicht nur kreatives und verantwortungsvolles Handeln, sondern ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, ihre Ideen direkt in ihrem Umfeld umzusetzen.
Mit viel Engagement entwickelten die Schüler die Idee, an den Ortseingängen Banner mit der Aufschrift „Everyone is welcome here“ (Jeder ist hier willkommen) aufzustellen. Ziel war es, eine herzliche Botschaft für alle Besucherinnen/Besucher und Neuankömmlinge zu formulieren – unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialem Status. Die intensive Auseinandersetzung mit den BNE-Zielen half ihnen, die Bedeutung von Vielfalt und Gemeinschaft noch tiefer zu verstehen und dies in ihrer Projektidee sichtbar zu machen.
Die Umsetzung des Projekts wurde durch die tatkräftige Unterstützung der Marktgemeinde Schwanstetten ermöglicht. Nicht nur übernahm die Gemeinde die Finanzierung, sondern war auch bei der grafischen Umsetzung der Banner äußerst engagiert. Gemeinsam wurde eine ansprechende und aussagekräftige Gestaltung erarbeitet, die den inklusiven Gedanken des Projekts unterstreicht.
Dank dieser hervorragenden Zusammenarbeit konnten die Banner zügig installiert werden. Heute begrüßen sie alle Besucher und Einwohner an den Ortseingängen und setzen ein deutliches Zeichen für Weltoffenheit und gegenseitigen Respekt.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie der FREIDAY Schülerinnen und Schüler inspiriert, aktiv Verantwortung zu übernehmen und mit kreativen Ideen positive Veränderungen herbeizuführen. „Die Marktgemeinde Schwanstetten ist stolz auf das Engagement der jungen Bürgerinnen und Bürger und freut sich über den positiven Einfluss, den das Projekt auf das Gemeindeleben hat.“ Diese Wertschätzung machte Bürgermeister Robert Pfann gegenüber den Schülern beim Austausch und Fototermin nochmals sehr deutlich.
Verschiedene Stationen, von Geschicklichkeitsparcours über Staffelläufe bis hin zu kreativen Teamaufgaben, boten den Teilnehmern ein breites Spektrum an sportlichen Herausforderungen.
Dabei stand nicht nur der sportliche Wettkampf im Vordergrund, sondern auch der gemeinsame Spaß und das Miteinander. Mitschüler und Lehrer unterstützten die Teams an den verschiedenen Stationen und sorgten so für eine herzliche und unterstützende Atmosphäre.
Wir freuen uns schon auf die Gaudi-Olympiade, die an Fasching stattfinden wird.
Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen
Wir freuen uns, dass die Ausbildung unserer neuen Schülerlotsen erfolgreich abgeschlossen wurde. Alle vier Teilnehmer haben die Prüfung bestanden und werden ab Dezember den Grundschülern morgens beim sicheren Überqueren der Straße helfen.
Ein besonderer Dank geht auch an Herrn Saalfelder von der Polizeiinspektion Roth. Mit seiner Geduld, Ausdauer und seinem Engagement hat er die Schüler hervorragend auf ihre neue Rolle vorbereitet. Wir schätzen seinen Einsatz sehr und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
Nadja Ahrens (Diplom-Pädagogin)
Am darauffolgenden Tag ging es für uns früh los. Das markgräfliche Opernhaus war unser Ziel. Hier waren wir alle extrem von der Fürstenloge beeindruckt. So ein tolles Gebäude. Alle waren sprachlos und kamen aufgrund des ganzen Prunks nicht mehr aus dem Staunen heraus. Auf der Bühne wurden wir danach überrascht, es war wohl alles mehr Schein als Sein. Die Bühnenaufsteller waren aus einfachen Mitteln aufgebaut und zeigten sich als wenig kostbar. Im Museum konnten wir anschließend noch selbst die Bühnentechnik ausprobieren. Schon damals wurde mit vielen cleveren Tricks gearbeitet. Nach dem Mittagessen stellten sich die Kinder einer Stadtrallye und versuchten die schwierigen Rätsel zu lösen und dabei lustige Fotos zu schießen. Den Abend ließen wir trotz Kälte bei einer Nachtwanderung mit kleiner Mutprobe ausklingen.
Sabine Rumpf
Wandertag der 6. Klasse am 30.09. – das hieß für uns auf nach Pleinfeld! Mit dem Zug am Bahnhof angekommen, wanderten wir zur etwas abseits gelegenen Sommerrodelbahn. Dort mussten wir erst einmal bangen, ob der leichte Nieselregen nachlässt und die Bahn noch rechtzeitig für uns trocken wird. Die Mitarbeiter gaben ihr Bestes, um uns eine Fahrt zu ermöglichen und wir hatten Glück. Es hörte auf, sodass wir lossausen durften. Alle hatten einen riesigen Spaß! Viel zu schnell verging die Zeit und wir mussten wieder zurück zum Bahnhof. Machte aber nichts, denn heute waren wir Glückskinder. Genau in der kurzen Regenpause des Tages, konnten wir die Sommerrodelbahn nutzen!
In Kooperation mit der Diakonie Südfranken konnte daraufhin Ende Juli 2024 ein besonderes Projekt in der 8. Klasse der Mittelschule Rednitzhembach durchgeführt werden. Frau Maja Korndörfer von der Fachstelle für Glücksspielsucht begleitet die Jugendlichen mit der Aktion „Hans im Glück“ für sechs Schulstunden und klärte die Schüler*innen über die Gefahren und Risiken sowie Anlaufstellen zum Hilfesuchen auf.
Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Frau Korndörfer, die mit viel Feingefühl und Geduld alle Fragen der 8. Klasse beantwortet hat. Nähere Informationen, wie beispielsweise eine kostenlose Telefonberatung, findet man auch auf der Internetseite der BZgA. Link: www.bzga.de/service/infotelefone/gluecksspielsucht/.
Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen
In kleinen Gruppen konnten die Jugendlichen nicht nur theoretische Informationen zu den jeweiligen Ausbildungsberufen erhalten, sondern auch praktische Übungen durchführen, die ihnen einen Eindruck von den Anforderungen und Aufgaben der jeweiligen Berufe vermittelten. Egal ob als Elektroniker für Geräte und Systeme, Fachkraft für Lagerlogistik oder als Maschinen- und Anlagenführer – für jeden war etwas dabei.
Besonders interessant war der Austausch über die Inhalte der Ausbildungen sowie die damit verbundenen Perspektiven und Benefits. Dabei kamen die Schüler*innen ins Gespräch mit den Ausbildern und aktuellen Azubis, die aus erster Hand berichten konnten, was die Arbeit bei Memmert ausmacht und welche beruflichen Chancen sich durch eine Ausbildung dort eröffnen.
Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Frau Strobel, Herrn Dorst und Herrn Thiermann sowie bei den eifrigen Azubis, die mit viel Hingabe unsere Jugendlichen begleitet haben. Mit Blick auf die kommenden Wochen wurden auch bereits erste Praktika vereinbart, um auch vor Ort noch einmal einen umfangreicheren Eindruck von den Berufen zu bekommen.
Jugendsozialarbeit an Schulen, Carina Christian
Sabine Rumpf
Andrea Enzenberger
Reichspogromnacht 1938 – Synagogen brennen – dies war der Anfang.
Mitbürgerinnen und Mitbürger bangen um ihr Leben, sie werden auf Grund ihrer Religion oder Herkunft verfolgt und ermordet. Diese vielen Schicksale berühren uns bis heute.
Heute tragen wir eine große Verantwortung – wir müssen für die Menschenrechte eintreten.
Petra Engelhardt
Im Oktober 2024 fand bereits zum dritten Mal das Selbstsicherheitstraining „WenDo“ zur geschlechtsspezifischen Gewaltprävention für die Mädchen der Klasse 8a an der Mittelschule Rednitzhembach statt. Dieses wichtige Projekt wurde vom Zonta Verein Fränkisches Seenland mit 750 Euro finanziert. Der Begriff WenDo stammt aus dem Japanischen und bedeutet „Weg der Frauen“. Ziel des Trainings ist es, Frauen und Mädchen mehr Selbstvertrauen und Selbstsicherheit zu vermitteln.
Insgesamt war der Berufsparcours eine wertvolle Gelegenheit für die Schülerinnen und Schüler, sich mit ihrer beruflichen Zukunft auseinanderzusetzen, um ihnen den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern. Nadja Ahrens (Diplom-Pädagogin)
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